Google-Bomb
Google Bomb (dt: Google Bombe) wurde bis 2007 zur Manipulierung des Suchmaschinenindex von Google verwendet. Dabei wurde ausgenutzt, dass Google Backlinks und deren Ankertexte (verlinkte Worte) von anderen Seiten als Empfehlung für das benutzte Keyword bewertete. Eine der bekanntesten Google Bombs erlebte die offizelle Internetpräsenz von George W. Bush. Gegener des amerikanischen Präsidenten hatten 2003 durch massenhaftes Verlinken mit dem Ankertext "miserable failure" erreicht, dass Google die Präsidentenseite für diese Keyword-Phrase auf Position 1 gelistet wurde. Wie in diesem Fall wurde diese Technik hauptsächlich zur Denunzierung von Personen/Webauftritten verwendet. Mittlerweile hat Google reagiert und versucht seither manipulierte Einträge aufzufinden und aus dem Index zu entfernen, die durch unnatürliche und massenhafte Verlinkung mit gleichem Ankertext entstanden sind.
Man sollte deshalb beim Verlinken des eigenen Interntauftritts darauf achten, nicht zu schnell zu viele Backlinks auf die eigne Seiten zusetzen. Lieber die Backlinks über eine größeren Zeitraum erweitern und auch beim Linktext etwas variieren. Das entspricht eher dem natürlcihen Linkaufbau einer Seite.
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